Titel der 10/18
Obwohl Rinaldi seit den 80er-Jahren die Meere dokumentiert, wird er nicht müde, sich für diese Welt immer wieder neu zu begeistern.

Obwohl Rinaldi seit den 80er-Jahren die Meere dokumentiert, wird er nicht müde, sich für diese Welt immer wieder neu zu begeistern. © F. Schneider

UW-Fotograf Roberto Rinaldi im Interview

Er ist der Grandseigneur der Taucher-Szene: Roberto Rinaldi. Als junger UW-Fotograf heuerte er beim legendären Cousteau-Team an.

Das Mittelmeer ist ein Spielplatz mit endlosen Überraschungen

Er ist einer der wenigen Taucher, der mit dem legendären Jacques-Yves Cousteau auf dem berühmten Tauchschiff „Calypso“ unterwegs war. Aber auch wenn dem Römer Roberto Rinaldi (52) die ganze Welt als Film- und Fotomotiv offen steht, ist das Mittelmeer bis heute eine heimliche Liebe, wie er TAUCHEN-Reporter Frank Schneider erzählt hat.

Für viele Taucher war es ein Traum, Jacques-Yves Cousteau einfach mal zu treffen. Sie haben sogar mit ihm gearbeitet.

Das war Glück. 1988 suchte Cousteau über seinen Assistenten einen neuen Unterwasserfotografen. Nachdem mehrere Redakteure meinen Namen genannt hatten, bekam ich einen Anruf – und fand mich drei Wochen später mit gerade einmal 25 Jahren an Bord der „Calypso“ wieder.

Grandseigneur der Taucher-Szene: Roberto Rinaldi

Grandseigneur der Taucher-Szene: Roberto Rinaldi. Foto: Frank Schneider

Wie lange waren Sie dabei?

Bis 1993 waren wir jeweils drei Monate an Bord und zwei zuhause. 1996, am Baikalsee, machte Cousteau seinen letzten Film. 2003 war die Jubiläumsreise zum Filmstart des Cousteau-Films „Silent World“ mit der „Alcyone“, meine letzte Tour mit dem Cousteau-Team.