11_2017_tauchen
Wie ein drittes Auge: Die Kameralinse sitzt oberhalb der Nase

Wie ein drittes Auge: Die Kameralinse sitzt oberhalb der Nase © Liquid Image

Maskenkamera oder Kameramaske?

Zukünftig werden sich einige Taucher wohl regelmäßig an die Stirn tippen – jedenfalls dann, wenn sie die neue Kamera von Liquid Image auf dem Gesicht tragen und ein Foto machen

In Kürze soll sie erhältlich sein: die „Underwater Digital Camera Mask“ von Liquid Image. Zwei Modelle sind dabei in Planung. Die kleinere Version soll mit einer 3,1-Megapixel-Kamera bestückt und bis fünf Meter Tiefe wasserdicht sein. Das größere Modell soll mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgestattet und bis 30 Meter Wassertiefe druckfest sein.
Glaubt man den ersten Beschreibungen, ist der Umgang mit der Schnappschuss-Kamera mehr als einfach: Ausgelöst wird der Fixfokusknipser, der mit zwei AAA-Batterien betrieben wird, mit einem Fingertipp am Auslöser, der in Stirnhöhe liegt. Auf einem kleinen LCD-Monitor kann man seine Bilder betrachten und bei Bedarf löschen. Nach dem Tauchen lassen sich die Bilder per USB-Kabel auf den PC übertragen, ein Bildbearbeitungsprogramm soll zum Lieferumfang dazugehören.
Die Kameras sind mit einem internen Speicher (16 MB) ausgestattet und können außerdem mit Micro-SD-Karten bestückt werden. Fürs Fotografieren stehen verschiedene Aufnahmequalitäten sowie ein Videomodus zur Verfügung. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei der 3,1-Megapixel-Kameramaske bei 99 Euro, die Version mit 5 Megapixel soll 129 Euro kosten. Weitere Infos: www.jokerag.com