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Mehr als 100 Beiträge werden beim Naturfilmfestival Green Screen in Eckernförde gezeigt

Mehr als 100 Beiträge werden beim Naturfilmfestival Green Screen in Eckernförde gezeigt © Green Screen

Naturfilmfestival in Eckernförde

Bereits zum fünften Mal wird die Stadt an der Ostsee zur Metropole des Naturfilms. Welt- und Europapremieren sowie deutsche Erstaufführungen gehören dort zum Programm des Internationalen Naturfilmfestivals Green Screen

Alljährlich lockt das 2007 gegründete Festival Tausende Besucher in die Kinosäle der preisgekrönten Bundesumwelthauptstadt in Schleswig-Holstein. Vom 7. bis 12. September 2011 geben mehr als 100 Filme einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt der Natur. Für Unterwasser-Freunde beziehungsweise Taucher sind auch in diesem Jahr interessante Streifen dabei. Zum Beispiel „Diving with Crocodiles“ (Regie: Graeme Duane). Kameramann und Krokodilexperte Brad Bestelink bringt atemberaubende Aufnahmen aus dem afrikanischen Okovango-Delta mit. Ohne Schutz und Käfig hat er sich den Furcht einflößenden Reptilien genähert. Für Aufsehen sorgen wird auch der Film von Florian Graner. Der Deutsche, arbeitete bereits im Anschluss an seinen Zivildienst als wissenschaftlicher Taucher für die Biologische Anstalt Helgoland. Seit 1995 beschäftigt er sich mit Naturfilmen. In seinem Werk „Amerikas Fjorde – Unter Schwertwalen und Schwarzbären“ präsentiert der 42-Jährige den Nordwesten Amerikas mit seinen gewaltigen Gebirgsketten von Kalifornien bis nach Kanada. In ihrer Mitte erstreckt sich eine riesige Meeresbucht, das amerikanische Fjordland, in der Schwertwale, Sechskiemenhaie Riesenkraken, Seelöwen, Schwarz- und Grizzlybären sowie Kolibris leben. Weiteres UW-Highlight: „Lost Years – a Sea Turtle Odyssey“. Der Film von Jeremy Hogarth zeigt den Überlebenskampf einer Wasserschildkröte. Das Leben dieser Tiere ist stark beeinflusst durch Überfischung, Treibgut, Tourismus und die klimatischen Veränderungen. Ein weiterer Festival-Höhepunkt ist die Verleihung des Heinz-Sielmann-Filmpreises. Weitere Infos: www.greenscreen-festival.de