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Orca-Insolvenz: Reisen sind versichert

Vor einer Woche hat Orca Reisen Insolvenzantrag gestellt. Nun gibt es erste Informationen vom Insolvenzverwalter, wie es mit der Firma weitergehen könnte und welche Schritte Orca-Kunden jetzt unternehmen sollten 

Der Rosenheimer Tauchreiseveranstalter Orca Reisen GmbH hat Insolvenzantrag gestellt. Aufgrund des Antrags hat das Amtsgericht Rosenheim das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Orca Reisen GmbH angeordnet und Dr. Martin Prager von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung übertragen. Gemeinsam mit seinem Team hat Prager direkt damit begonnen, sich ein umfassendes Bild über die aktuelle Situation des Unternehmens zu verschaffen. „Wir arbeiten mit Hochdruck an dem Verkauf von Orca Reisen. Es gibt bereits erste Kontakte zu Interessenten“, erklärt Prager.

Zahlungen sind geschützt
Zahlungen für bereits gebuchte und auch angetretene Reisen sind über eine Insolvenzversicherung geschützt. Versicherer ist die tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH als Abschlussagent für die HanseMerkur Reiseversicherung AG, einer der führenden Anbieter für Insolvenzversicherungen in Deutschland.

Kontakt mit Versicherung aufnehmen
Orca Reisen versucht rechtzeitig, alle Kunden selbst zu kontaktieren, ob bevorstehende Reisen stattfinden können oder abgesagt werden müssen. In jedem Fall sollten alle Orca-Kunden Kontakt mit der Insolvenzversicherung aufnehmen – egal ob Reisen angezahlt, bereits voll bezahlt oder angetreten wurden. Die tourVERS-Versicherung ist unter der Service-Hotline 0180/506 66 00 erreichbar. Diese Nummer steht auch auf dem Versicherungsschein.

Neue Buchungen nimmt Orca Reisen vorübergehend nicht an. Die Orca-Tauchbasen/-Diveclubs sind von dem Insolvenzantrag nicht betroffen. Sie gehören nicht zur Orca Reisen GmbH.