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Der See Hemmoor im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen ist eine alte geflutete Kreidegrube

Der See Hemmoor im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen ist eine alte geflutete Kreidegrube © Raboe001/Wikipedia

Tödlicher Tauchunfall im Kreidesee Hemmoor

Am 11. Mai ist ein 30-jähriger Taucher aus Meinerzhagen im Kreidesee Hemmoor tödlich verunglückt. Basisbesitzer Holger Schmoldt suchte mit dem U-Boot nach dem Verunglückten und fand den leblosen Körper in 40 Meter Tiefe

Am Dienstag, den 11. Mai, verunglückte ein Taucher aus Meinerzhagen tödlich im Kreidesee Hemmoor bei Cuxhaven. Der 30-jährige war zusammen mit zwei weiteren Tauchern (Vater und Sohn) an der Steilwand am  Einstieg 5 tauchen, als sich der Unfall ereignete, so Holger Schmoldt, Besitzer der Tauchbasis Kreidesee und Pächter des Kreidesees. Laut Aussage der Tauchpartner erlitt der Verunglückte eine Panikattacke. In Folge dessen riss er sich die Maske vom Gesicht und nahm den Lungenautomaten aus dem Mund. Dann sackte er ab. Seine Buddies tauchten auf und meldeten der Basis den Unfall. Erst nach zwei Stunden konnte der verunfallte Taucher mit dem basiseigenem U-Boot in 40 Meter Tiefe gefunden und geborgen werden. Schmoldt selbst saß im U-Boot und hat den Taucher entdeckt. Warum der Vater eines sieben Monate alten Babys eine Panikattacke bekam, steht noch nicht fest. Schmoldt erfuhr aber, dass einer der beiden Tauchpartner zuvor Probleme mit einem zugefrorenen Automaten hatte. Beim Zudrehen des Ventils beobachteten die beiden Taucher, wie der Meinerzhagener plötzlich unruhig wurde und die Kontrolle verlor.