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Marco Marconi

Marco Marconi © M. Sieni

Weltrekord im Tech-Tauchen gebrochen

Marco Marconi, Pim van der Horst und Alessandro Scuotto ist es gelungen, auf eine Tiefe von 236 Metern abzutauchen. Damit haben sie den Weltrekord gebrochen

Am 10. Mai haben die Italiener Alessandro Scuotto und Mario Marconi sowie der Niederländer Pim van der Horst einen neuen Weltrekord im Tech-Tauchen erreicht. Bei einer von Dynamic Dive Exhibition organisierten Wrack-Expedition vom 9. bis 11. Mai im italienischen Lago Maggiore konnten sie auf eine Tiefe von 236 Metern vorstoßen. Ziel des Tauchgangs war das Wrack der „Milano“, das auf 236 Metern liegt. Die Taucher benutzten geschlossene Rebreather und wurden von einem 60-köpfigen Team unterstützt. Der letzte Dekostopp fand in einer Taucherglocke statt. Der gesamte Tauchgang dauerte acht Stunden, davon verbrachten die Taucher viereinhalb Stunden in der Taucherglocke. Am Wrack war durch die große Tiefe die Zeit begrenzt, hier konnten sie nur vier Minuten verweilen. Während des gesamten Tauchgangs begleitete ein ROV (Remove Operated Vehicle) die Tech-Taucher und fotografierte sie und das Wrack.