Die aktuelle Tauchen Magazin 08 2017.
Einer der Ammenhaie kurz nach dem Einsetzen ins Schwarmfischbecken

Einer der Ammenhaie kurz nach dem Einsetzen ins Schwarmfischbecken © Ozeaneum

Zuwachs im Ozeaneum

Anton und Anna sind ins Schwarmfischbecken des Ozeaneums in Stralsund eingezogen. Trotz ihrer niedlichen Namen hatten die Pfleger viel Respekt vor den beiden Ammenhaien. Der Grund: ein beeindruckendes Gebiss und eine sandpapierartige Haut

Das Ozeaneum in Stralsund hat Zuwachs bekommen. Zwei große Ammenahie sind in das größte Becken eingezogen. Anton und Anna haben in dem 2,6 Millionen Liter fassenden Schwarmfischbecken viel Platz und teilen sich das Heim mit Rochen, Bonitos und Makrelen. Der Transport der zwei Meter langen Haie wurde lange im Voraus geplant und von Tierarzt Dr. Dieter Göbel begleitet. „Der Umzug lief reibungslos und lehrbuchhaft“, so Aquarienleiterin Dr. Nicole Kube. Vor dem beeindruckendem Gebiss und der sandpapierartigen Haut hatten alle beteiligten Mitarbeiter großen Respekt. Ammenhaie können bis zu 4,3 Meter lang und über 150 Kilogramm schwer werden. Während des Umzugs stand für die beiden Haie auch ein kurzes Wiegen auf dem Plan: Das weibliche Tier wiegt etwa 50 Kilogramm, das männliche ist mit 45 Kilogramm etwas leichter. Die Ammenhaie verbringen tagsüber viel Zeit in Ruhestellung auf dem Meeresgrund. Da sie zu den nachtaktiven Tieren gehören, lohnt sich ein Besuch im Ozeaneum auch in den Abendstunden. Dann stehen die Chancen besonders gut, die Tiere beim Schwimmen beobachten zu können. Noch bis Ende September gelten die verlängerten Saisonöffnungszeiten von 9.30 bis 21.00 Uhr. Weitere Infos über das Ozeaneum findet ihr auf www.ozeaneum.de