Tagarchive: Umweltschutz

Neue Einblicke in den marinen Mikrokosmos

Die große Bedeutung von kleinen organischen Partikeln und Organismen für die Nahrungsnetze der Ozeane und den globalen Kohlenstoffkreislauf ist zwar generell bekannt. Doch im Detail sind viele der beteiligten Prozesse noch nicht verstanden. Im GEOMAR soll jetzt ein neues Spezialmikroskop helfen, das Wissen über diesen Mikrokosmos zu erweitern

Toter Tümmler in der Adria

Ein von Schrotkugeln durchsiebter Tümmler wurde im September nahe der istrischen Hafenstadt Porec angeschwemmt. Täter und Motiv der Tierquäler sind unbekannt

Neu erschienen: „Wale hautnah“

In einem neuen Sachbildband geht es um großartige Begegnungen mit Walen sowie interessante Ergebnisse aus der Forschung. "Wale hautnah" zeigt das geheimnisvolle Leben der Meeresriesen


US-Delphinarium will 18 Weißwale importieren

Ein Aquarium im US-Bundesstaat Atlanta plant, 18 wild gefangene Belugas (Weißwale) aus Russland zu importieren. Artenschützer sind entsetzt. Die Organisation Pro Wildlife appelliert an die Regierungen beider Länder, den Import zu stoppen. Bis Ende Oktober läuft ein Anhörungsverfahren

Forschungsprojekt geht in die zweite Phase

Ein Forschungsprojekt zur Ozeanversauerung geht in die zweite Phase: Ab September 2012 untersuchen 14 Institute, wie marine Lebensgemeinschaften auf Ozeanversauerung reagieren und welche Konsequenzen dies für das Nahrungsnetz, die Stoff- und Energieumsätze im Meer sowie schließlich auch für Wirtschaft und Gesellschaft hat

Künstliches Riff aus Maschen

Vor solch einem künstlichen Riff halten Taucher wie Nicht-Taucher an: "The Föhr Reef" ist ein kollektives Kunstwerk - es wurde von 700 Künstlern in rund sechs Monaten gehäkelt!


Der Dino-Fisch passt sich an

Ein lebendes Fossil, das lange Zeit als ausgestorben galt, beweist unerwartete Wandlungsfähigkeit: Mit Hilfe des Forschungstauchboots "JAGO" sammelten Forscher Proben des Quastenflossers. Genetische Auswertungen zeigten jetzt, dass die mehr als 400 Millionen Jahre alte Art eine zwar langsame, aber nachweisbare evolutionäre Entwicklung erlebt. Für die Wissenschaftler liegt darum nahe, dass sie sich auch an zukünftige Umweltbedingungen anpassen kann

Methanhydrate drohen sich aufzulösen

Westlich von Spitzbergen perlt Methan aus dem Meeresboden. Sind diese Gasaustritte ein Anzeichen dafür, dass sich Methanhydrate im Meeresboden aufgrund steigender Temperaturen auflösen? Eine Expedition des Geomar/Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel soll helfen, diese Frage zu beantworten