Mit dem Fischreichtum in den Meeren könnte es bald vorbei sein.

Mit dem Fischreichtum in den Meeren könnte es bald vorbei sein. © S. Tegtmeyer

Klimawandel: Ozeane bald ohne Sauerstoff und ohne Leben?

Das Klima ändert sich aufgrund der zunehmenden Menge an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre – trotzdem pumpen die Menschen weiter fleißig CO2 in die Luft. Das trifft die Ozeane besonders hart: Sie die Meere bald ohne Sauerstoff und bedeutet das das Ende des marinen Lebens?

Die Antwort lautet vermutlich ja. Wissenschaftler glauben, dass die Erderwärmung den Sauerstoffgehalt in den Meeren so weit herabsetzt, dass es einen tiefgreifenden Einfluss auf die Artenvielfalt in unseren Ozeanen geben wird.

Meere besonders hart durch Klimaveränderungen betroffen

Die Ozeane werden durch den Klimawandel besonders hart getroffen: Das arktische Meereis schmilzt, die Meere versauern und die Oberfläche erwärmt sich zunehmend. Doch das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten, die die Unterwasserwelt angreifen. Eine neue Studie berichtet, dass die Ozeane auch Sauerstoff verlieren werden.

Flora und Fauna der Unterwasserwelt beruht auf Sauerstoff

Da der Großteil der Unterwasserwelt auf dem in den Ozeanen gelösten Sauerstoff beruht, ist es beunruhigend, dass sich deutliche Unterschiede in den Gaskonzentrationen in die Gewässern der Welt beobachten lassen. Die Reduktion des Sauerstoffs wird tiefgreifende Auswirkungen auf die Artenvielfalt in den Meeren haben, obwohl die Studie zeigt, dass nicht alle Regionen in der gleichen Art und Weise oder über den gleichen Zeitraum betroffen sein werden.