Die neue TAUCHEN Januar Ausgabe ist da!

Jackets

Jacket mit Lichterkette

Der Hersteller XS Scuba veröffentlicht 2016 ein Lichtsystem für seine Jackets. Das neue „Phantom“ und das „Sea Blazer“-Jacket werden mit einer speziellen Lichterkette ausgestattet sein. Wer ist unter Wasser der neue Saturday-Night-Fever-Star?


Test: Seac Sub Sherpa

Seac Sub hat mit seinem „Sherpa“ einen neuen Lastenträger entwickelt. Neben knapp 20 Liter Auftrieb bringt das Jacket viele neue Features mit.


Cressi Air Travel im Test

Das Wing-Jacket „Air Travel“ von Cressi vereint die Attribute bleiintegriert, leicht, bequem und robust – es ist quasi die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den Tariereinheiten.


Test: Scubaforce Black Devil Mono Wing

Das Black Devil Mono Wing von Scubaforce sorgt für reichlich Auftrieb und glänzt mit guter und leichter Handhabung. Aber ist das technische Wing auch etwas für Anfänger und Neueinsteiger?


Test: Aeris Jetpack

Wir waren gespannt. Ja, waren wir wirklich! Die Ankündigung, ein Reise-Wing im Rucksack zu verpacken, also für alle Eventualitäten ein Jacket dabeizuhaben, hat uns in Aufregung versetzt. Jetzt steht fest: zu recht!



Test: XDeep Stealth 2.0

Ungeachtet vieler großer Namen auf dem Markt hat sich der polnische Hersteller XDeep einen Namen gemacht. Er setzt auf großartige Modultechnik und fertigt Jackets und Sidemount-Wings zum „Selberbauen“. Im Test: das extravagante und trotzdem starke „Stealth 2.0“.



Test: Hollis SMS 50 Sport

Mit dem „SMS 50 Sport“ hat Hollis ein Sidemount-Wing für Einsteiger herausgebracht, die den Umgang mit Schulter-Inflator gewöhnt sind. Und das bringt Sicherheit.


Test: Seac Pro 2000 HD und Nick

Natürlich hat ein Jacket, das mit „Nick“ den Namen des eigenen Bruders trägt, einen gewissen Vorteil im Test. Und siehe da, schon beim Auspacken fällt auf: Es ist auch ungefähr so klein wie der kleine Bruder, in allen Lebenslagen genauso praktisch und man möchte umgehend mit ihm in den Urlaub fahren.


Test: Apeks Black Ice

Das „Black Ice“ von Apeks ist wuchtig – aber das ist seine Ausstattung auch. Im Test: Ein robuster Reisebegleiter für die Tiefe.


Test: Coltri Sub OJ 1

Mit dem „OJ 1“ präsentiert der italienische Hersteller Coltri Sub ein ADV-Jacket nach bewährter Machart. Wir haben uns die robuste Tarierhilfe einmal genauer angesehen.


Test: Hollis SMS 50

Mit dem „SMS 50“ präsentiert der US-amerikanische Hersteller Hollis ein neues, leichtes Sidemount-Jacket. Wir haben eines der ersten Modelle seit drei Monaten im Dauertest – hier eine Bestandsaufnahme.


Test: Kameleont Kameleont

Aus Italien kommt das Sidemount-System Kameleont vom gleichnamigen Hersteller. Wir haben es in der Höhle und im Freiwasser gestestet.


Test: Cressi Back Jac

Mit dem „Back Jac“ präsentiert der italienische Komplettausrüster Cressi dieses Jahr seine neueste Version eines Wing-Jackets für Sporttaucher. Wir hatten es im Praxistest.


Es ist erst knapp 20 Jahre her, als das Jacket von vielen Tauchern noch verteufelt wurde. Selbst große deutsche Verbände haben damals die Ausbildung mit „so einem Teufelszeug“ verboten, da es nicht, wie die „Experten“ glaubten, ohnmachtssicher sei wie ein Tarierkragen. Seither hat sich vieles verändert: Heute trägt jeder Taucher ein Tarieracket und das in den unterschiedlichsten Varianten, denn das Jacket ist ein essentieller Bestandteil der Tauchausrüstung geworden.

Optimiert für die Unterwasserwelt
Gemeinsam haben alle Tarierjackets, dass sie dem Halt der Flasche am Körper des Tauchers dienen. Die allermeisten Modelle stellen zudem mithilfe eines aufblasen Auftriebskörpers die neutrale (und ebenfalls die negative und positive) Tarierung des Tauchers auf einer bestimmten Tiefe her. Lediglich einige Sidemount- und Tec-Jackets bilden hier eine Ausnahme, weil sich der Auftriebskörper bei ihnen entfernen lässt.
An der Wasseroberläche dient das Tarierjacket dem Taucher dazu, sich problemlos über Wasser halten zu können. Das Tarierjacket ist ein Allrounder: Neben der Flaschenhalterung und Tarierung bietet es mit seinen D-Ringen Möglichkeiten, weitere Ausrüstungsgegenstände anzuklippen oder in den häufig großen Taschen auf Höhe des Kummerbunds zu verstauen. Zudem haben neuere Jackets meist integrierte Bleitaschen, die sich mit Trimmblei befüllen und ins Jacket stecken lassen. Sie lassen sich im Notfall ebenso leicht wieder abwerfen. Bei modernen Jackets für Sporttaucher sind die Backplates (oft auch als Rückenschale oder Rückentrage bezeichnet) komfortabel gepolstert und sorgen für einen angegehmen Tragekomfort.

Stab, ADV, Wing: Die Unterschiede beim Tarierjacket auf einen Blick
Unterschieden werden bei Jackets herkömmlich drei Typen: das Stabilizing-, das ADV- und das Wing-Jacket. Das Stab-Jacket (auch: Stabi-Jacket) gilt als ohnmachtssicher. Das bedeutet, dass es den Kopf auch bei einer Ohnmacht wie einen Korken über Wasser hält. Es gilt aber: leichte Abstriche beim Handling, weil sich die Luft in der Blase auch vor der Brust sammelt – so dass man sich fühlt wie der bekannte Michelin-Mann. Es gibt nur noch wenige klassische Stab-Jackets. Das ADV-Jacket hat auch an den Seiten einen Luftspeicher, nur die Brust bleibt frei. Viele moderne Tariermittel nutzen dieses Prinzip. Das Wing hat nur auf dem Rücken eine Blase für den Auftrieb, der Brustbereich bleibt frei. Es punktet mit seiner sehr guten Wasserlage. Mittlerweile bauen viele Hersteller auch Hybride, also Jackets, die die Vorzüge von Wing und ADV miteinander vereinen.

Auftrieb
Alle Hersteller achten normalerweise beim Auftrieb auf die 15-Liter-Grenze. Es ist nicht so, als ob man mit einem Jacket, das knapp unter dieser Grenze liegt, sofort absäuft. Drei Dinge sollte man jedoch wissen: Erstens verliert ein Neoprenanzug mit steigender Tauchtiefe fast seinem gesamten Auftrieb und das kann einige Kilos ausmachen. Zweitens werden durch den Widerstand des Tauchers im Jacket einige Prozent vom Auftrieb „blockiert“. Und drittens: Wer zum Tarieren viele Kilos ins Salzwasser schleppt, reduziert bei einem Jacket auch mal den gesamten Auftrieb auf Null.

Welches Modell eines Tarierjackets und welchen Hersteller man wählt, bleibt weitestgehend Geschmackssache und ist abhängig von den individuellen Bedürfnissen beim Tauchen.