Verletzungen durch Quallen, Fische und Co.: Bisse und Stiche richtig behandeln

Wenn es nichts Spannendes zu berichten gibt, bringt die Boulevardpresse gerne Horrorgeschichten von Haiattacken auf die „bunte Seite“, um die Auflage zu steigern. Auch manche Narbe von vermeintlichen Rochen- oder Muränenangriffen sind häufig Taucherlatein. Tatsächlich sind Unfälle beim Tauchen ausgesprochen selten und lassen sich nahezu vollständig verhindern, wenn man sich an wenige Verhaltensregeln hält. Kein Tier attackiert nämlich grundlos, sondern benutzt seine Waffen, seien es Zähne, Stacheln oder Gift, ausschließlich zur Selbstverteidigung – Unfälle mit Quallen einmal ausgenommen.

Riesendrückerfische verteidigen ihr Revier äußerst hartnäckig (Foto Wolfgang Pölzer).

Riesendrückerfische verteidigen ihr Revier äußerst hartnäckig (Foto Wolfgang Pölzer).

Bissattacken von Fischen

Nichttaucher oder Anfänger denken in erster Linie an Haie, wenn über gefährliche Meerestiere gesprochen wird, doch haben auch Barrakudas oder Muränen einen ausgesprochen schlechten Ruf. Jedoch sind Zwischenfälle ausgesprochen selten und häufig selbst oder durch Dritte provoziert. Tatsächlich gehen die meisten Bissattacken auf Taucher, und hier vor allem auf die Beine, auf das Konto von großen Drückerfischen. Diese Fische gelten besonders während der Brutpflege als ausgesprochen aggressiv und verteidigen ihr Revier mit ungestümen Angriffen auf den Eindringling. Ein Biss der vier kegelförmigen Zähnen eines Titan-Drückers erzeugt unter 5-mm-Neopren meist nur blaue Flecken, ungeschützt aber stark blutende Wunden. Kommt es also trotz aller Vorsicht zu stärkeren Bissverletzungen, so haben Schmerz, Schreck und Blutverlust in vielen Fällen eine Schocksymptomatik zur Folge, so dass im schlimmsten Fall das Ertrinken droht. Als wichtigste Rettungsmaßnahme steht daher die rasche Bergung aus dem Wasser im Vordergrund. Danach muss umgehend die Versorgung der Wunden erfolgen, also durch Verbinden oder gar durch Anlage eines Druckverbands bei stark blutenden Wunden. 

Doktorfische tragen an der Schwanzwurzel ein messerscharfes Skalpell (Foto Wolfgang Pölzer).

Doktorfische tragen an der Schwanzwurzel ein messerscharfes Skalpell (Foto Wolfgang Pölzer).

Schnittverletzungen durch Rochen, Fische und Korallen

Zähne sind nicht die einzigen Verteidigungswaffen im Riff. Neben den Bissverletzungen führen auch Schnittverletzungen zu tiefen, mitunter stark blutenden Wunden, die in gleicher Weise wie die dargestellten Bisswunden versorgt werden müssen. Doktorfische beispielsweise verfügen an der Schwanzwurzel über einen oder mehrere messerscharfe Knochensporne, die entweder ständig abstehen, oder – wie bei einigen Arten zur Verteidigung ausgeklappt werden können. Tiefe Schnitte können auch verschiedene Rochenarten erzeugen, wobei hier noch zusätzlich Giftdrüsen die Wundversorgung komplizieren.

 

Feuerseeigeln sollte man nicht zu nahe kommen (Foto Wolfgang Pölzer).

Feuerseeigeln sollte man nicht zu nahe kommen (Foto Wolfgang Pölzer).

Wunden durch Stiche ohne Giftinjektion

Die meisten Urlauber haben bereits schmerzhafte Erfahrungen mit Seeigeln gesammelt. Das Problem ist, dass die spröden, mit spitzen Schüppchen besetzten Kalkstacheln leicht in der Wunde abbrechen. Weitestgehend unbekannt dürfte sein, dass die Haken dabei gegen die Stoßrichtung stehen. Es handelt sich dabei also nicht um Widerhaken, sondern eher um „Splitterbomben“. Stehen Stachelreste über dem Hautniveau, kann man durch vorsichtiges Rütteln mit einer Splitter-Pinzette probieren, den Stachel im Stichkanal freizubekommen und dann herauszuziehen. Nur in schwierigen Fällen und bei Verletzungen in Gelenksnähe ist eine ärztliche, chirurgische Versorgung notwendig. Da winzige Bruchstücke fast immer in der Wunde zurückbleiben, lohnt oft der Versuch, diese über Nacht mit Essigpackungen an- und aufzulösen. Eine abschließende Desinfektion der Einstichstellen mit Alkohol-Lösung ist auf jeden Fall sinnvoll. Bei einigen tropischen Seeigelarten wird es noch schlimmer: Diese Tiere führen in ihren Stacheln und Greifzangen Gift, das eine recht starke Schmerzsymptomatik zur Folge hat. Dennoch unterscheiden sich die zu treffenden Maßnahmen bei diesen Seeigeln nicht. 

Stechrochen können, wenn sie in die Enge getrieben werden, gefährlich werden (Foto Wolfgang Pölzer).

Stechrochen können, wenn sie in die Enge getrieben werden, gefährlich werden (Foto Wolfgang Pölzer).

Verletzungen durch Stiche mit Giftinjektion

Der namensgebende knochenähnliche Stachel der Stechrochen ist flach, zugespitzt, mit Widerhaken an den Rändern versehen und kann je nach Art bis zu 30 Zentimeter lang werden. Er weist auf der Unterseite zwei Längsrinnen auf, in denen sich die Giftdrüsen als schwammartiges Gewebe befinden. Diese knöchernen Schwerter sind von einer dünnen Hautschicht umkleidet. Zur Verteidigung peitscht der Rochen den Schwanz oft „skorpionartig“ über den Rücken. Der angespreizte Stachel schlägt dabei tiefe Wunden. Beim Zurückziehen werden durch die Sägeränder die Wunden vergrößert. Da dabei auf jeden Fall Drüsengewebe eingerissen oder abgestreift wird, gelangt zusätzlich Gift in die Wunde. Die Zusammensetzung des Toxins auf Proteinbasis ist je nach Art unterschiedlich. Bei mehreren Arten scheint das Gift das Herz-Kreislauf-System zu beeinträchtigen. Ein spezifisches Gegengift ist nicht bekannt. 

Feuerfische tragen an vielen Flossenstrahlen Giftdrüsen (Foto Wolfgang Pölzer).

Feuerfische tragen an vielen Flossenstrahlen Giftdrüsen (Foto Wolfgang Pölzer).

Mitglieder der Familie der Skorpionsfische sind in allen Weltmeeren vertreten und mit Giften unterschiedlichster Stärke ausgerüstet. Viele Arten sind Bodenbewohner, die gut getarnt, oftmals auch eingegraben, regungslos auf Beute warten. Zu ihrer Verteidigung verfügen sie über mit Giftdrüsen versehene Stacheln in Rücken, Bauch- und Afterflossen, die aufgerichtet werden können. Diesem Schutz vertrauen sie so sehr, dass manche nicht oder sehr spät die Flucht ergreifen, wenn man sich ihnen versehentlich oder absichtlich nähert. Drachenköpfe und Feuerfische verfügen über ein komplexes Gift auf Eiweißbasis, das zu Gewebenekrosen, also zu einer Zerstörung mit Absterben der betroffenen Schichten, führt. Die Folgen der Giftapplikation sind je nach Art ein unterschiedlich starker Schmerz, der zunächst an der Einstichstelle lokalisiert ist, sich aber ausbreiten und steigern kann. Eine starke Ödementwicklung an der betroffenen Stelle ist regelhaft zu beobachten. Bei größeren Giftmengen kommt es auch zu Übelkeit, Herzklopfen, Schweißausbrüchen und Schwächegefühl. Nicht selten sind die Verunfallten auffallend blass. Wie bei allen Vergiftungen mit Eiweißen sind auch hier allergische Reaktionen möglich, die den Zustand des Verunfallten dramatisch verschlechtern können. Insgesamt kann daher die Symptomatik von mild bis schwer reichen, wobei die Therapie in erster Linie nur symptomatisch ist. 

Besonders gefährlich, besonders bei größeren Giftmengen, ist der Stich durch einen Steinfisch. Sehr starke, anhaltende Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen und Schwächegefühl sind übliche Symptome. Dem Patienten droht ein Kreislaufkollaps oder ein Lungenödem. Während Lidocain-Injektionen nur kurzfristig schmerzlindernd sind, gibt es aber ein Antiserum, das auch mehrere Tage nach dem Unfall in der Lage ist, die oft noch schweren Symptome des Patienten zu mildern. Leider ist es wegen seiner kurzen Haltbarkeit und seines hohen Preises nicht immer und überall in Urlaubsländern verfügbar.

Petermännchen sind auf dem Sandboden kaum zu erkennen, deshalb auch gerade für Strandurlauber sehr gefährlich (Foto Wolfgang Pölzer).

Petermännchen sind auf dem Sandboden kaum zu erkennen, deshalb auch gerade für Strandurlauber sehr gefährlich (Foto Wolfgang Pölzer).

Die in europäischen Meeren heimischen Petermännchen stechen jedes Jahr an Sandstränden Tausende von watenden Touristen. Glücklicherweise ist ihr Stich zwar ausgesprochen schmerzhaft, aber eher harmlos. Das Gift ist ausgesprochen thermolabil: Eine leichte Erwärmung der Einstichstelle auf 40 bis 50 Grad Celsius unmittelbar nach dem Stich lindert meist schnell die Symptome. In vielen Schriften wird gerade bei Petermännchen, Skorpions- und Steinfischen als Sofortmaßnahme eine lokale Hitzebehandlung empfohlen. Diese erfolgt aus der Annahme, dass Eiweiße bei 50 Grad Celsius oder mehr schnell zerstört werden. Gerade in Situationen ohne schnellen Arzt- und Krankenhauszugriff wurde daher die Vergiftung mit glühenden Zigaretten oder mit wasserdampfgesättigten Kompressen von Laien eigenhändig „therapiert“. Allerdings ist diese Hitzetherapie wegen der oftmals rapiden Schwellung des Gewebes, der damit verbundenen raschen Senkung der Hitze auf Körpertemperatur, nicht zuletzt aber auch wegen der schnellen Giftverteilung in Lymphe oder Blut meist ohne ausreichende Wirkung. Stattdessen wird sie bei den nötigen hohen Behandlungstemperaturen sogar durch Verbrennen oder Verbrühen zu einer zusätzlichen Gewebsschädigung führen. Unbestritten ist jedoch, dass eine mäßige Hyperthermie von 40 bis maximal 50 Grad Celsius bei vermutlich allen Giftstichverletzungen zu einer Schmerzlinderung führt, oftmals besonders, wenn die Wärme im 5-Minuten-Takt abwechselnd mit Kälte über Eiswürfel angewendet wird.

 

Das Nervengift der Kegelschnecke ist hochkonzentriert und auch für den Menschen sehr gefährlich (Foto Paul Munzinger).

Das Nervengift der Kegelschnecke ist hochkonzentriert und auch für den Menschen sehr gefährlich (Foto Paul Munzinger).

Vergiftungen durch Kegelschnecken

Die Gehäuse von Schnecken zählen zu den beliebtesten Souvenirs aus tropischen Küstenregionen. Erweist sich das scheinbar leere Gehäuse einer Kegelschnecke aber nach Anfassen als noch bewohnt, kann dies – je nach Art – zu einem lebensgefährlichen Unfall führen. Denn: Kegelschnecken jagen und verteidigen sich nämlich mit winzigen, hohlen Giftpfeilen, die ein Gemisch aus Neurotoxinen enthalten. Diese feuern sie aus dem Schlund aus nächster Distanz ab. Leicht, und zunächst oftmals auch unbemerkt durchschlagen sie die menschliche Haut. Auf den bald einsetzenden Schmerz folgt eine ausbreitende Gefühllosigkeit um die Einstichstelle und eine allgemeine Abgeschlagenheit. Muskelschwäche stellt sich ein, es kommt zu unkoordinierten Bewegungen, Schluckbeschwerden, verwaschener Sprache, Atemnot, verschwommenem Sehen, Bewusstlosigkei bis zum Koma. Unbehandelt kann die Vergiftung zum Tod durch die komplette Lähmung der Atemmuskulatur führen. 

Wichtig zu wissen: Für Kegelschneckengifte gibt es kein Antiserum! Die Therapie besteht daher in erster Linie in der Einführung eines Beatmungsschlauchs in die Luftröhre (endotracheale Intubation) und einer Beatmung, bis die Giftwirkung nach spätestens 24 Stunden abgeklungen ist. Ein ähnliche Symptomatik zeigen Patienten, die von einem Blauring-Oktopus gebissen wurden. Das Speicheldrüsengift dieses indopazifischen Riffbewohners wird von Bakterien produziert und ist identisch mit dem von Kugelfischen, dem hochwirksamen Nervengift Tetrodotoxin. Da diese Substanz jedoch kein Eiweiß ist, widersetzt sie sich jeder Hitzetherapie oder dem pharmakologischen Versuch, ein Antiserum herzustellen.

Praktische Erste-Hilfe-Tipps

Eine Hitzebehandlung wie mit dem "bite away" kann im Notfall helfen.

Eine Hitzebehandlung wie mit dem "bite away" kann im Notfall helfen.

Allgemeines Vorgehen bei Giftverletzungen

  • Sofort das Wasser verlassen
  • Betroffenen Taucher beruhigen und nicht allein lassen
  • Die entsprechende Extremität schnell ruhigstellen
  • Prophylaktische Schocklagerung beim bewusstseins-klaren Patienten
  • Stabile Seitenlage beim spontan atmenden, jedoch bewusstlosen Patienten
  • Ständige Beobachtung
  • Ringe und Armbänder abnehmen (Abschnürgefahr bei starker Schwellung)
  • Identifizierung des Gifttiers (auf Selbstschutz achten!)
  • Rascher Transport zum nächsten Arzt
  • Ständige Kontrolle der Vitalfunktionen
  • Bei Unfällen mit Petermännchen, Drachenköpfen und Feuerfischen:
  • Schnellstmögliche mäßige Erwärmung der Einstichstelle auf 50 Grad für zehn Sekunden
  • Arzt aufsuchen
  • Wundreinigung

 

Beim Kontakt mit der Leuchtqualle drohen Vernesselungen (Foto Wolfgang Pölzer).

Beim Kontakt mit der Leuchtqualle drohen Vernesselungen (Foto Wolfgang Pölzer).

Vernesselungen behandeln: Allgemeines Vorgehen bei Quallenkontakt

Bei starken Vernesselungen durch Portugiesische Galeeren und Würfelquallen gilt es, besonders umsichtig zu handeln, denn: Vergiftungen können einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Der ungeschützte Hautkontakt mit den Tentakeln bewirkt einen extrem starken Schmerz, der oftmals das Opfer ohnmächtig werden lässt. Zur leichten Symptomatik gehören Hautrötung, Schwellungen und Quaddelbildung. So gut wie in allen Fällen sind Übelkeit und Erbrechen sowie Kreislaufschwäche weitere Folgen, außerdem Atemnot und Schock. Es drohen Atemlähmung und Herzstillstand. Chronische Folgen sind Muskelkrämpfe, Durchblutungs- und Pigmentierungsstörungen, Gewebeverlust und Narben. Zu den wichtigsten Maßnahmen der Ersten Hilfe gehört das umgehende Verlassen des Wassers und das Retten des Betroffenen. Dabei ist aber unbedingt daran zu denken, dass die Quallen noch vor Ort sein können. Retter müssen sich mit Tauchanzug mit Kopfhaube schützen! Auf der Haut verbliebene Tentakelreste entfernen – auch hier an den Selbstschutz denken. Haushaltsessig deaktiviert verbliebene Nesselzellen. Trockenen Sand auf die Hautregionen streuen, antrocknen lassen und mit einem Messerrücken abschaben. Danach erfolgt die ärztliche Versorgung. Für verschiedene Würfelquallen existieren Antiseren! Die Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf ist wichtig – eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gegebenenfalls notwendig!

  • Retter immer auch auf Selbstschutz achten!
  • Keinen Druck auf Kontaktschleim ausüben, verbliebene Nesselfäden erst einmal vorsichtig mit Einmalhandschuhen entfernen
  • Mit Salzwasser oder besser Haushaltsessig spülen
  • Unmittelbarer Wärmereiz von maximal 50 Grad Celsius für zehn Sekunden auf den betroffenen Hautarealen; Wärmereiz nach Abkühlung der Haut wiederholbar
  • Wärmebäder mit 40 Grad Celsius über längere Zeit lindern gegebenenfalls stärkere Schmerzen
  • Betroffene Stellen mit Antihistaminika-Gel und Kortisonsalbe bestreichen
  • bei Würfelquallen-Kontakt: Betroffene Stellen mit Essig wenigstens 30 Sekunden großflächig spülen; unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen; es gibt bei Würfelquallen ein spezielles Antiserum!
  • bei Leuchtquallen-Kontakt: Verwundete Stellen sofort mit konzentrierter Magnesiumsulfat-Lösung, Salzwasser oder Essig spülen; Wärmereiz bis 50 Grad Celsius für zehn Sekunden
  • bei Haarquallen-Kontakt: Verletzte Stellen mit Ammoniumbikarbonatpaste oder Rasierschaum einstreichen, nach Antrocknen vorsichtig mit einem Spatel abschaben. Alternativ mit Salzwasser oder Essig spülen; Wärmereiz bis 50 Grad Celsius für bis zu zehn Sekunden.

 

So lassen sich Verletzungen durch Meerestiere verhindern

  • Tiere nie in die Enge treiben und, wenn möglich, die Territorien respektieren
  • Immer Abstand zum Grund/Riff halten und nichts berühren
  • Keine Tiere anfassen oder fangen
  • Niemals in Höhlen oder Spalten greifen
  • Meerestiere nicht füttern

Unsere Medizin-Experten

Pd Dr. Claus-Martin Muth

PD Dr. Claus-Martin Muth

PD Dr. Claus-Martin Muth Muth ist Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmedizin, er arbeitet in Ulm.

pD Dr. Tim Piepho

PD Dr. Tim Piepho

PD Dr. Tim Piepho Der Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmedizin ist an der Uniklinik in Mainz tätig.

Uli Erfurth

Uli Erfurth

Uli Erfurth Der Diplombiologe ist Tauchlehrerausbilder, Referent für Meeresbiologie-Seminare und lebt in Weimar.